Projekt Schoderbach / Wehrli
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Projektfortschritt und Meilensteine
Aktuelle Meldungen und bisherige Projektfortschritte in chronologischer Reihenfolge.
Baufortschritt SZ Wehrli 25.08.2026
Nachdem die im Juli 2026 durchgeführten Probebohrungen die notwendige Aushärtungszeit durchlaufen hatten, konnten sie ausgewertet werden. Im Anschluss wurde das weitere Vorgehen definiert.
Die beteiligten Fachingenieure, Geotechniker, Unternehmer und die Bauherrschaft haben die zwei möglichen Varianten gemeinsam diskutiert und die Vor- und Nachteile sorgfältig abgewogen. Dabei hatten für die Schule die Aspekte Sicherheit, möglichst geringe zeitliche Verzögerung und Einhaltung der Kosten oberste Priorität.
Es wurde entschieden, dass mit zwei Spriesslagen ohne zusätzliche Anker weitergearbeitet wird; die Zugpfähle werden infolgedessen mit Überlänge ausgeführt.
Diese Variante bietet trotz höherer Mehrkosten das geringere Termin- und Ausführungsrisiko. Durch die Möglichkeit von Parallelarbeiten wird ein Zeitgewinn von rund einem Monat erwartet. Nach aktuellem Stand bleibt das Projekt trotz der Mehrkosten innerhalb des bewilligten Baukredits.
Aktuell setzen wir alles dran, dass es nicht zu weiteren zusätzlichen Verzögerungen kommt und die Unternehmer ihre Verantwortung diesbezüglich wahrnehmen.
Die Arbeiten in der Baugrube Projekt Schoderbach werden schnellstmöglich, spätestens Mitte September 2026 wieder aufgenommen.
Anwohnerinfo August 2026
Statusbericht Juni 2026
Im Rahmen der Tiefbauarbeiten wurden im April 2026 die Arbeiten zur Erstellung der zweiten Ankerlage der Baugrubensicherung aufgenommen. Während der Ausführung zeigte sich, dass die notwendige Qualität betreffend Stabilität und Sicherheit nicht erreicht werden konnten.
Erhebliche Materialausspülungen im Bereich der Bohrungen und Ankerarbeiten machten diesen Unterbruch erforderlich. Die festgestellten Ausspülungen erreichten ein Ausmass, das aus technischer und sicherheitsrelevanter Sicht nicht akzeptiert werden konnte.
In den kommenden zwei Wochen sind erneute Anker- und Mikropfahlbohrungen geplant, parallel dazu erfolgen weitere Abdichtungsmassnahmen, um die Materialausspülungen zu minimieren.
Die beteiligten Fachingenieure, Geotechniker und Unternehmer arbeiten unter Hochdruck mit dem Ziel, die Arbeiten schnellstmöglich, sicher und wirtschaftlich vertretbar fortzuführen.
Q2-2026
Die im April aufgenommenen Arbeiten zur Erstellung der zweiten Ankerlage der Baugrubensicherung mussten vorübergehend eingestellt werden. Während der Ausführung zeigte sich, dass die vorhandenen Bodenverhältnisse deutlich anspruchsvoller sind als ursprünglich angenommen. Insbesondere der stark sand- und wasserhaltige Untergrund führt zu erheblichen Materialausspülungen im Bereich der Bohrungen und Ankerarbeiten.
Die festgestellten Ausspülungen erreichten ein Ausmass, das aus technischer und sicherheitsrelevanter Sicht nicht akzeptiert werden konnte. Eine Fortführung der Arbeiten unter den bestehenden Bedingungen würde erhöhte Risiken für die Stabilität der Baugrubensicherung sowie für den weiteren Bauablauf mit sich bringen.
Um diese Risiken zu minimieren und die Sicherheit der Baugrube jederzeit zu gewährleisten, wurden die Ankerarbeiten vorsorglich unterbrochen.
Aktuell arbeiten die beteiligten Fachingenieure, Geotechniker und Unternehmer gemeinsam an einer alternativen Lösung für die Baugrubensicherung. Ziel ist es, ein Ausführungskonzept zu entwickeln, das den vorgefundenen geologischen Verhältnissen besser entspricht und eine sichere sowie wirtschaftliche Weiterführung der Arbeiten ermöglicht.
Sobald das neue Sicherungskonzept ausgearbeitet und abgestimmt ist, werden die Auswirkungen auf den Bauablauf bewertet und der Terminplan entsprechend angepasst.
Q1-2026
Nach der Unterbrechung über die Weihnachtsfeiertage wurden die Bauarbeiten am 05.01.26 wieder aufgenommen. Aufgrund der anhaltenden Frostperiode Anfang Januar mussten die Ankerbohrarbeiten bei Temperaturen unter 0 °C temporär eingestellt werden.
Im Verlauf der Monate Januar und Februar wurden die Anker der ersten Lage vollständig erstellt und vorgespannt. Parallel dazu erfolgte die Ausführung der Ausgleichsschicht mittels Spritzbeton zur Herstellung einer ebenen und tragfähigen Oberfläche.
Im Anschluss daran wurde der Aushub abschnittsweise bis auf die Höhe der zweiten Ankerlage fortgeführt. Die aktuell erreichte Aushubtiefe beträgt 5,00 m unter Terrain.
Bezugnehmend auf den Terminplan besteht aktuell eine Verzögerung von rund zwei Monaten.
Diese ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Anker zur Erreichung der erforderlichen Spannlast mehrere Nachinjektionen benötigten. Zudem trat eine höhere Anzahl an Frosttagen auf als ursprünglich kalkuliert, was den Baufortschritt zusätzlich beeinträchtigte.
In den kommenden Bauphasen sind weitere Ankerlagen sowie Aushubetappen bis jeweils zur nächsten Ankerlage vorgesehen.
Q4-2025
Grossbaustelle Wehrli / Schoderbach verläuft planmässig.
Anfang Oktober konnten die überschrittenen Bohrpfähle, also der geschlossene Baugrubenabschluss, fertiggestellt und das Bohrgerät abtransportiert werden.
Anschliessend wurde innerhalb des Baugrubenabschlusses auf das Niveau der ersten Ankerlage ausgehoben und parallel dazu das Grundwasser innerhalb der Baugrube abgesenkt.
Nach Fertigstellung des rund 2.00 m tiefen Zwischenaushubs wurde das Ankerbohrgerät installiert und mit den Bohrungen der Anker begonnen.
Parallel zu den Bohrungen der ersten Ankerlage wurde mit den Bohrungen der Erdwärmesonden begonnen, die sich innerhalb der Baugrube befinden.
Die insgesamt 18 Erdsonden, davon 11 innerhalb der Baugrube, weisen je eine Tiefe von 300 m auf und werden für die Heizenergiegewinnung für den Neubau sowie die bestehenden Bauten auf der Schulanlage Wehrli benötigt.
Stand heute, 3.12.25, sind rund die Hälfte der ersten Ankerlage und 9 von 11 Erdsondenbohrungen erstellt.
Q3-2025
Baustelle Schoderbach – Doppelturnhalle und Neubau – auf Kurs.
Nach dem Spatenstich vom 25. Juni 2025 starteten die Arbeiten planmässig in den Sommerferien.
Phase 1: Baustelleninstallation mit Baustellenumzäunung, Installationen für Baustrom usw.
Phase 2: Abtrennung zum Baustellenbereich mittels geschlossener Bauwand mit Gucklöchern, damit unsere Schulkinder die Arbeiten beobachten können.
Phase 3: Voraushub von rund 2 m Tiefe und Kofferung als Bohrplanum für die Installation des Bohrgeräts.
Phase 4: Bohrgerät für den geschlossenen Baugrubenabschluss installiert; Start der Bohrarbeiten.
Stand Ende September 2025: Rund zwei Drittel des Baugrubenabschlusses sind erstellt. Anschliessend wird die Baugrube etappenweise ausgehoben und der Abschluss mittels Ankern gesichert.
Die Arbeiten verlaufen gemäss Terminplan.